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Engagement
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Wenn der Satz "Der Klügere gibt nach" jemals zum Prinzip erhoben werden sollte, ist die Herrschaft der Dummen in unserer Welt auf Dauer gesichert. |
| Unser Gemeinwesen wird ganz wesentlich vom persönlichen
Engagement seiner Bürger für die Gesellschaft mit getragen. Dabei
gibt es viele Möglichkeiten, sich in diese Gesellschaft
einzubringen. In welcher Form das geschieht, entscheidet jeder für
sich nach seinen ureigenen persönlichen Fähigkeiten und Neigungen. Ich setze mich beispielsweise für die Arbeit der Ärzte ohne Grenzen ein, deren selbstlosem Einsatz in allen Notstandsgebieten dieser Welt ich großen Respekt und Anerkennung entgegen bringe. Bei dieser Organisation habe ich am wenigsten das Gefühl, dass sie aus ihrer Tätigkeit auch noch ein großes Geschäft machen möchte. Aus ganz persönlichen Erfahrungen mit dem DRK oder den Johannitern in Deutschland vermag ich dort diesem Eindruck nicht immer uneingeschränkt entgegen zu treten. Außerdem stört mich hier, dass das Management dieser Organisationen im Wesentlichen aus "hochverdienten" , jetzt "hochverdiendenden" Persönlichkeiten aus der Politik oder dem Adel rekrutiert wird. Zweifel an der fachlichen Qualifikation dieser Klientel sind bei mir nicht auszuräumen. Eher habe ich den Eindruck, dass sich hier eine Art Versorgungsmentalität breit gemacht hat. Vergleiche zu EU-Institutionen oder zu den Stiftungen politischer Parteien drängen sich mir unweigerlich auf. Daneben unterstütze ich schon wegen meines beruflichen Hintergrundes die Arbeit von "Amnesty International" und der "National Coalition to Abolish the Death Penalty" in den USA , die sich konsequent für die Abschaffung der Todesstrafe weltweit einsetzen. Aber man muss mit seinen bescheidenen persönlichen Möglichkeiten nicht meinen, immer nur das große Rad drehen zu wollen oder zu müssen. Auch im unmittelbaren Umfeld eines jeden von uns gibt es jede Menge Möglichkeiten, sich je nach den eigenen Fähigkeiten einzubringen. So helfe ich im Rahmen meiner Möglichkeiten dem Verschönerungsverein Wehr bei seiner ehrenamtlichen Arbeit, das Dorf selbst in einem ansehnlichen Zustand zu erhalten und die Infrastruktur für seine Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Unserem neuen Wohnort Wehr habe ich mit einer eigenen Homepage zum kostenfreien Start ins Internet verholfen. Und weil wir dann in Wehr mit diesem Thema schon mal dran waren, haben wir mit dem Elternbeirat der Grundschule das Projekt "Schule ans Netz" wieder aufgegriffen und einen Internetauftritt für die hiesige Grundschule konzipiert. Zu guter Letzt haben wir dann auch noch die Internetseite der örtlichen Feuerwehr auf Vordermann gebracht. Nun gilt es, den einen oder anderen Wehrer Verein in der Welt des world wide web zu etablieren. 1997 habe ich außerdem mit einigen Gleichgesinnten in Königsfeld die "Motorradfreunde Vinxtbachtal" ins Leben gerufen. Ein Clübchen von Motorradfahrern, das im Laufe der Jahre rasch zu einer stattlichen Größe herangewachsen ist. Neben der sicheren Ausübung unseres gemeinsamen Hobbies standen alljährlich ausgedehnte Motorradtouren in der Region und weit darüber hinaus auf dem Programm. Nach mehr als 10 Jahren an der Spitze dieses Clubs war ich der Meinung es sei an der Zeit, an der vordersten Front Platz für neue Köpfe und damit auch für neue Ideen zu machen. Treu meinem Grundsatz: man muss gehen, solange die anderen sagen "Schade" und man darf nicht damit warten bis sie sagen " Gott sei Dank". Dennoch werde ich dieser feinen Truppe, wenn auch jetzt in der zweiten oder dritten Reihe weiterhin verbunden bleiben, solange ich mich auf zwei motorisierten Rädern bewegen kann. Nicht nur, dass meine Arbeit in all diesen Bereichen den unterstützten Personen und Organisationen zugute kommt. Nein, in gleichem Maße möchte ich hier mit gutem Beispiel vorangehen und so vielleicht den einen oder anderen von uns zur gemeinnützigen und uneigennützigen Mitarbeit in der Gesellschaft bewegen. Insbesondere gilt es, unsere jüngeren Mitbürger zu einem ehrenamtlichen Engagement zu motivieren. Das alles nach meinem Motto: Wenn in der Gemeinschaft jeder
tut was er kann, ist genug für Alle getan. |